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Wechsel an der Spitze des Bayerischen Musikrates

Dr. Marcel Huber, MdL und Staatminister a.D., der im November 2020 zum Präsidenten des Bayerischen Musikrates e.V. einstimmig gewählt worden war, ist aus gesundheitlichen und familiären Gründen von diesem Ehrenamt zurückgetreten.

In einer außerordentlichen Präsidiumssitzung hat am Mittwoch, 5. Januar 2022 das Präsidium des Bayerischen Musikrates Dr. Helmut Kaltenhauser, der bereits Mitglied des Präsidiums des BMR ist, einstimmig zum kommissarischen Präsidenten gewählt.

Dr. Kaltenhauser sagte nach der Sitzung: „Gerade in einer Zeit wie dieser ist es besonders wichtig, dass die Musik in Bayern mit einer gemeinsamen starken Stimme spricht. Dieser Herausforderung, aber auch der Ehre bin ich mir bewußt, wenn ich dieses Amt als kommissarischer Präsident des Bayerischen Musikrats übernehme. Denn die Musik hat eine herausragende Bedeutung für unsere Kultur, für unsere Gesellschaft und nicht zuletzt auch unmittelbar für die Gesundheit und das Wohlempfinden jedes Einzelnen. Daher ist es mir ein besonderes Anliegen, diese Bedeutung immer wieder hervorzuheben, denn die Musik kann einen wertvollen Beitrag zur Überwindung unserer Krise und zum Neustart danach leisten; die Grundlagen dafür müssen heute gelegt und erhalten werden. Ich bitte Sie daher herzlich um Unterstützung bei dieser wichtigen Aufgabe. Dem scheidenden Präsidenten Dr. Marcel Huber und seiner Familie wünsche ich in seiner schwierigen persönlichen Situation alles erdenklich Gute.“

ASM-Präsident Franz Josef Pschierer, MdL sowie das gesamte ASM-Präsidium bedankt sich herzlich bei Dr. Marcel Huber für sein Wirken um die Amateurmusik in Bayern.

Mit ihm verliert die Musikszene in Bayern einen äußerst engagierten Präsidenten, dessen Leidenschaft für die Musik in der Ausübung seines Amtes zu jeder Zeit spürbar war und dessen Stimme und Meinung in Bayern Gewicht hatte. Wir wünschen ihm und seiner Familie von Herzen alles Gute. Unser Dank gebührt auch Herrn Dr. Helmut Kaltenhauser, MdL für die Bereitschaft zur Übernahme des kommissarischen Amtes und wünschen ihm viel Erfolg in der nach wie vor enorm herausfordernden Zeit. 

Foto: BMR/Christiane Franke
Foto: BMR/Christiane Franke